BAK und Verwaltung / Bezirkspolitik begehen Baustelle – Abstimmung der BAK Vorschläge

Nach zwei Vorbersprechungen begehen die BAK sowie Mitarbeiter der Bezirksverwaltung /-politik sowie des Grünflächenamts, Ratsmitglied Jens Lücking (Freie Bürger)  und Vertreter der BAK am 16.2. in kooperativer Atmosphäre die Baustelle Am Kuhlenkamp.

v.l.n.r.: Bernd Jahn (Bezirksstellenleiter Süd-West), Frau Pöschel, Herr Grimm (Grünflächenamt), Rolf Schüth (Sprecher BAK)
v.l.n.r.: Bernd Jahn (Bezirksstellenleiter Süd-West), Frau Pöschel, Herr Grimm (Grünflächenamt), Rolf Schüth (Sprecher BAK)

Inhalte der Besprechung waren…

  • die Verlegung der nach dem Rosenmontag Sturm durch umgefallene Bäume beschädigten Kinder-Seilbahn.
  • die seitens der BAK vorgeschlagenen Stellflächen für Sozialarbeiter an der Einfahrt zur Grünanlage (die BAK möchte verhindern, dass – wie derzeit geplant – alle Mitarbeiter über die Spazierwege durch die Grünanlage in das Containerdorf fahren).
  • Geschwindigkeitsbegrenzung im Kurvenbereich Am Kuhlenkamp (Höhe Einfahrt in Grünanlage).
  • Bessere Ausleuchtung (neue LED Lampen) Am Kuhlenkamp.
  • Wieder-Begrünung (Nachplazung) der Anfang Januar 2016 abgeholzten Hänge östlich und westlich des Sportplatzes.
  • Wegführung des späteren Spazierweges ins Weitmarer Holz östlich des Containerdorfs.
  • Zeitnahe Abräumung der Altlasten Sturmschaden Pfingsten 2014 im Durchgang zur Heinrich König Straße.

Diese Punkte werden seitens des Bezirksbürgermeisters M. Gräf unterstützt. Die Kooperation funktioniert seit dem ersten persönlichen Austausch an Weiberfastnacht ausgezeichnet.

Dies ist die derzeitige Planung der Stadt Bochum für den Aufbau des Containerdorfs auf dem Sportplatz Am Kuhlenkamp:

Derzeitige Planung des Containerdorfs (Stadt Bochum)
Derzeitige Planung des Containerdorfs (Stadt Bochum)

Die Stadt Bochum möchte nach der derzeitigen Planung ebenso alle Mitarbeiter mit dem Auto durch die Grünanlage fahren lassen. Diese Auffassung teilten alle Teilnehmer der Begehung (einschlißlich des Bezirksbürgermeisters) nicht. Einigkeit bestand, dass der Verkehr auf Zulieferer, Notfalldienste, Feuerwehr sowie Müllabfuhr beschränkt werden muss.

Die BAK hat dazu einen Alternativ-Vorschlag erarbeitet und den Verantwortlichen vorgelegt:

Vorschlag BAK: alternativer Aufbau des Containerdorfs (Planung F. Figgemeier Architekt)
Vorschlag BAK: alternativer Aufbau des Containerdorfs (Planung F. Figgemeier Architekt)

Bei dieser Planung der BAK fänden zwei Cointainer mehr Platz, da Parklätze an den Kuhlenkamp verlagert würden. Zusätzlich erhielte das Lager einen „Dorfcharakter“.

Ob der Vorschlag der BAK Berücksichtigung finden wird, hängt von der Bereitschaft der Verwaltung ab, ihre derzeitige Planung zu überarbeiten und Verbesserungsvorsachläge beteiligter Bürger aufzunehmen. Es ist insoweit auch ein Gradmesser der Bürgernähe der Verwaltung.

Im Anschluß findet eine Gesprächsrunde mit Herrn Kamps (Zeitschrift vorORT) Am Kuhlenkamp statt. Dieses Magazin hatte bereits mehrfach sehr kritisch über die BAK berichtet. Die Vertreter der Anwohnerschaft (BAK) stellten nochmals ihre Kritik am Standort sowie ihre Argumente und Vorschläge vor.

v.l.n.r.: Brigitte Giese, RTolf Schüth (beider BAK), Jens Lücking (Freie Bürger), Kaspar Kamps (vorORT)
v.l.n.r.: Brigitte Giese, Rolf Schüth (beider BAK), Jens Lücking (Freie Bürger), Kaspar Kamps (vorORT)

Unter diesem » Link finden Sie übrigens die nächsten Standorte für Containerdörfer und Flüchtlingsunterkünfte in Bochum (öffentliche Planung der Stadt Bochum)

 

 

 

 

1 Gedanke zu „BAK und Verwaltung / Bezirkspolitik begehen Baustelle – Abstimmung der BAK Vorschläge“

  1. Ich möchte mal zwischendurch allen Aktiven der BAK für ihren unermüdlichen Einsatz danken.

    Zum einen erst einmal allgemein, zum anderen aber insbesondere Martin Pöttgen für sein Erscheinen am Samstag, den 13. Februar auf der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Pestalozzi (Bereich Neuhof-/Schultheßstraße, Große Wiese, Im Großen Busch), die in der JAWO stattfand.
    In einem abschließenden Teil der JHV hat Martin Pöttgen ausführlich über den aktuellen Stand der Bauarbeiten und der Gespräche mit den Politikern berichtet.
    Dies wurde von den Anwesenden sehr dankbar angenommen, da nicht jeder im Internet unterwegs ist und einige auch nicht beim WAZ-Mobil anwesend waren.
    So konnten viele Anwohner dieses direkt betroffenen Bereichs auf den aktuellen Stand gebracht und noch aufkommende Fragen weitestgehend beantwortet werden.

    Positiv festzuhalten ist, dass auch die anschließende Diskussion sehr sachlich war und sich alle Anwesenden durchweg einig waren, dass sich die Bedenken und Einwände der Bürgerinitiative und der meisten Anwohner nicht gegen die zu erwartenden Flüchtlinge, sondern gegen den Standort als solchen, dessen spätere Verwendung und die (anfangs gar nicht vorhandene) Informationspolitik der Stadt Bochum richten.
    Deshalb von mir noch einmal recht herzlichen Dank an Martin zur gelungenen Präsentation und anschließenden Beantwortung von Fragen (sofern dies bei der Informationspolitik der Politiker möglich war).

    Andreas Wotenick
    (Schriftführer der Siedlergemeinschaft Pestalozzi)

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